Review: Apple iPad Air


Leichter, handlicher und keine Einbußen bei Leistung und Effizienz. Das versprach Apple seinen Kunden bereits bei der Einführung des MacBook Air, in der Praxis fehlten dann aber doch ein paar Funktionen und vor allem der begrenzte Speicher machte zu schaffen. Jetzt hat der amerikanische Hersteller mit dem iPad Air einen weiteren Ableger auf den Markt gebracht, die vollmundigen Versprechungen blieben diesmal jedoch aus, stattdessen konzentrierte man sich darauf, die Vorteile des deutlich schlankeren Geräts in den Vordergrund zu rücken.

Leicht wie eine Feder?

Amazon ImageEins vorweg, im Gegensatz zu den “Mini-Varianten” des iPads läuft das iPad Air nicht parallel zur normalen Produktlinie, sondern stellt eine völlig neue Generation (mittlerweile die fünfte) dar. Im Vergleich zum Vorgänger fallen vor allem die geringeren Abmessungen und das schlankere Gewicht auf, die Dicke des Geräts beträgt nur noch 7,4 Millimeter und das Gewicht wurde um fast 200 Gramm reduziert. Dadurch liegt es wesentlich besser in der Hand, der fast schon zu dünne Displayrahmen sorgt allerdings dafür, dass Nutzer mit großen Händen beim Halten versehentlich den Touchscreen berühren. Damit dies nicht zu Problemen führt, hat Apple eine “Greiferkennung” eingebaut. Beim Display handelt es sich um ein Retina-Display mit einer Auflösung von 1536 x 2048 Pixeln (Pixeldichte: 264 ppi). Das ist gewohnt brillant und farbstabil, selbst aus unnatürlichen Blickwinkeln lassen sich Bilder noch sehr gut darstellen. Dies hat auch der Tablet Test auf tablet-im-test.de ergeben.

Gerüstet für die Zukunft

Geht es nach Apple, steht bald auch im Tablet-Sektor der Sprung in Richtung 64-bit-Architektur ins Haus. Die bisher verwendete iOS-Version 7.0.4 adressiert zwar noch mit 32 bit, das Herzstück des iPad Air, der “Apple A7″ arbeitet intern jedoch bereits mit 64 bit. Dies dürfte bei entsprechender Softwareunterstützung vor allem die Programmierer von Apps freuen, denn die neue Architektur ermöglicht die Reservierung von mehr als 3 Gigabyte Arbeitsspeicher. Schade nur, dass das iPad selbst nur mit 1024 Megabyte auskommen muss, denn so dürften Nutzer nur wenig davon merken. Wie gewohnt sind Hauptspeicher und Konnektivitätsoptionen variabel, die kleinste Kombination bietet bei 16 Gigabyte Speicher lediglich W-LAN, für einige Hundert Euro mehr bietet Apple eine 128-Gigabyte-Version inklusive LTE-Unterstützung an. Bei den Anschlüssen zeigt man sich puristisch, USB und HDMI sucht man vergeblich, neben dem Stromanschluss gibt es nur Miniklinke für Kopfhörer und den Lightning-Anschluss.

Fazit

Im Tablet Test hat das iPad Air gut abgeschnitten. Der amerikanische Hersteller zeigt mal wieder, dass Design bei Apple-Produkten im Vordergrund steht, die Leistung darunter jedoch nicht leiden muss. Kritiker könnten beanstanden, dass der Umstieg auf die 64-bit-Architektur verfrüht ist und Android-Jünger belächeln die beinahe völlig fehlenden Personalisierungsoptionen, im Kern ist das iPad Air aber ein guter Nachfolger.


Über kleckerlabor

Mein Name ist Patries. Ich bin Künstlerin, Bloggerin, Kurzhaar Collie Liebhaberin '& Sponge Bob Fan. Wohnen tue ich in Bielefeld, auch wenn ich keine „waschechte“ Ostwestfale, sondern gebürtige Holländerin bin.”

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